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Manch einer mag sich Fragen, was das Wort Vertrauen mit der Fotografie zu tun hat?

Eine ganze Menge, würde ich ihm auf diese Frage antworten.

Die US Fotografin Darlene Hildebrandt hat die Erfahrung gemacht: „Being photographed is right up there on the fear list next to public speaking and going to the dentist.“

Fotografiert zu werden steht ganz oben auf der ‚Liste der Ängste‘, direkt neben dem öffentlichen Auftritt oder dem Besuch beim Zahnarzt.

Das deckt sich mit meiner Erfahrung. Wir sind unsicher wenn wir vor der Linse stehen. Wir haben plötzlich keine Ahnung mehr wie wir uns hinstellen sollen (das nennt der Fotograf auch noch ‚Posing‘) und dann noch entspannt sein und lächeln. Wohin mit den Händen und auch noch den Kopf richtig drehen. Das kann ja gar nicht gut aussehen, das endet im Fiasko, der Ruf ist ruiniert …

Dabei ist es die Aufgabe des Fotografen, diese Dinge im Blick zu behalten. Er weiß was er tut und was gut aussieht und vor allem, was zu mir passt! – Ausserdem gibt es ja auch noch die Bildauswahl. Nicht jedes Bild muß gelingen, es darf auch experimentiert und hinterher verworfen werden.

Damit es aber richtig gute Porträts werden können, auf denen nicht nur gut aussehende Menschen, sondern die Person an sich, der Mensch hinter ‚der Fassade‘, sichtbar wird, braucht es Vertrauen!
Ein Vertrauen zwischen Dir und dem Fotografen, ein Dialog, ein Fluss und Entspanntheit müßen Raum greifen, währenddem solche Bilder entstehen. – Dazu braucht es Zeit und die Bereitschaft sich auf das ‚fotografiert werden‘ einzulassen. – In aller Regel entstehen die besten Bilder gegen Ende einer solchen Fotosession, wenn das Vertrauen gewachsen ist.

Man wird den Unterschied im Ergebnis sehen. – Bestimmt!

Ihr Rüdiger Kern & MagicPhoton Team.